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Was darf nicht in den Abfluss - München

Aktualisiert am 05.09.2026 · Rohrreinigung München

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Viele Verstopfungen in Münchner Haushalten entstehen, weil Dinge in den Abfluss gelangen, die dort nicht hingehören. Die Folgen reichen von lästigen Gerüchen bis zu teuren Rohrschäden - oder Problemen im städtischen Kanalnetz. Was also gehört wirklich nicht in den Abfluss?

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Was niemals in den Abfluss darf

  • Speiseöl und Fett: Flüssiges Fett sieht harmlos aus, erstarrt aber in den Rohren und bildet hartnäckige Ablagerungen. Münchner Klärwerke kämpfen stark gegen Fettablagerungen im Kanalnetz.
  • Feuchttücher und Kosmetiktücher: Auch wenn sie als 'spülbar' beworben werden - sie zerfallen nicht im Wasser und verstopfen Pumpen und Rohre.
  • Kaffeesatz: Setzt sich zu Klumpen zusammen und bindet andere Rückstände an sich.
  • Medikamente: Lösen sich zwar im Wasser, belasten aber das Münchner Abwassersystem und das Grundwasser. Rücknahme in der Apotheke nutzen.
  • Haare: Zwar unvermeidlich, aber Haarfang-Siebe in Dusche und Waschbecken helfen, die Menge zu reduzieren.
  • Farben, Lacke und Lösungsmittel: Giftig für die Umwelt und verboten im Abwassersystem - Abgabe an Wertstoffhöfen in München.
  • Essensreste und Mehl: Mehl quillt im Wasser auf und bildet klebrige Klumpen, die andere Partikel binden.
  • Hygieneartikel (Binden, Tampons, Wattestäbchen): Sperren Rohre und Pumpen in Kläranlagen.

Was stattdessen tun?

  1. Speiseöl und Frittierfett auskühlen lassen, dann in einem geschlossenen Behälter in den Restmüll geben oder am Wertstoffhof München abgeben.
  2. Medikamente in der Apotheke abgeben - kostenlos möglich.
  3. Kaffeesatz, Essensreste in den Bio- oder Restmüll.
  4. Feuchttücher und Hygieneartikel in den Restmüll werfen.
  5. Farben und Lacke: Schadstoffmobil der Münchner AWM nutzen oder zum Wertstoffhof bringen.

Schäden vermeiden - einfache Maßnahmen

Ein Haarfang-Sieb im Dusch- und Badewannenabfluss hält Haare zurück. Eine regelmäßige Spülung mit heißem Wasser und Natron beugt Fettablagerungen in der Küchenspüle vor. So bleiben Münchner Rohre länger frei und Verstopfungen seltener.

Häufige Fragen

Darf Spülmittel in den Abfluss?

Ja. Haushaltsübliche Spülmittel und Reiniger sind für das Abwassersystem unbedenklich. Sie werden in der Kläranlage abgebaut.

Was passiert, wenn Öl ins Münchner Kanalnetz gelangt?

Fett und Öl bilden sogenannte 'Fatbergs' - massive Verstopfungen im Kanalnetz. Die Münchner Stadtentwässerung muss diese regelmäßig und aufwändig beseitigen. Die Kosten tragen letztlich alle Einwohner über Abwassergebühren.

Kann ich Küchenabfälle über einen Müllschlucker entsorgen?

Müllschlucker (Küchenabfallzerkleinerer) sind in Deutschland erlaubt, aber je nach Gemeinde und Kläranlage gibt es unterschiedliche Regelungen. In München sollte man vorab bei der Stadtentwässerung nachfragen, ob das lokale Kanalnetz dafür geeignet ist.

Hartnaeckige Verstopfung in München?

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